Energieversorger auf dem Weg in die Zukunft

Spremberg, den 20.09.2022

Wie sieht die Fernwärmeversorgung der Zukunft aus, wenn Braunkohle nicht mehr zur Verfügung steht? Dieser Frage gehen die drei Energieversorger aus Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser derzeit nach und haben dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Erste Zwischenergebnisse dieser sogenannten Transformationsstudie wurden jetzt bei den Städtischen Werken Spremberg diskutiert. In den letzten Wochen nahmen die Forscher des beauftragten Fraunhofer Instituts über 120.000 Datenpunkte für die Darstellung der Fernwärmenetze und über 50.000 Datenpunkte für die Gasnetze in ein computergestütztes Wärmeplanungssystem auf. Ebenso wurden die realen Wärme- und Gasverbräuche der letzten Jahre ins System eingespielt. Ergänzt werden diese Daten aktuell mit der tatsächlichen Gebäudesituation. Auf Grundlage dieser Datenbasis können die Forscher dann die zukünftige Wärmeversorgung simulieren und verschiedene Lösungsansätze für eine Versorgung mit erneuerbaren Energiequellen entwickeln. Bis zum Sommer des nächsten Jahres sollen Vorschläge für eine effiziente, nachhaltige und bezahlbare Wärmeversorgung für rund 85.000 Menschen vorliegen. Dafür haben die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda, die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH und die Stadtwerke Weißwasser die Interessengemeinschaft Wärmeversorgung Lausitz gegründet und eine wissenschaftlich basierte Transformationsstudie zur Wärmewende in Auftrag gegeben. Bei der Lösungsfindung werden die Energieversorger durch einen externen Beirat unterstützt, welcher sich aus Mitgliedern der Energiewirtschaft, der lokalen Wohnungswirtschaft und der Energiepolitik zusammensetzt.

Foto: Michael Schiemenz, Geschäftsführer Stadtwerke Spremberg, Jan Rocktäschel, Leiter Unternehmensentwicklung Versorgungsbetriebe Hoyerswerda, und Katrin Bartsch, Geschäftsführerin Stadtwerke Weißwasser (v.l.n.r.), diskutierten erste Zwischenergebnisse der Transformationsstudie (Foto: Dr. Benjamin Pfluger, Fraunhofer IEG).

SWS in Aktion: Mit dem "heißen Draht" für den guten Zweck!

 

Beim Spremberger Heimatfest Mitte August haben wir uns etwas Besonderes einfallen, um die Spremberger und ihre Gäste nicht nur zu informieren, sondern auch zu unterhalten. Diesmal durften die Besucher ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und gleichzeitig Gutes tun. Wer den heißen "Heißen Draht" erfolgreich absolviert hatte, nannte einen Verein seiner Wahl, den er unterstützen will. Auf diese Weise kamen mehr als 40 Vereine aus Spremberg, Welzow, Tschernitz und darüber hinaus auf die Liste. Da die Geschicklichkeit von ca. 110 Besuchern am SWS-Stand unter Beweis gestellt wurde, entscheidet nun das Los. Für den 1. Platz stellt die SWS eine Prämie von 200 Euro für einen Verein zur Verfügung, für den 2. Platz sind es 150 Euro und für den 3. Platz 100 Euro.

Die SWS bilden aus!

Am 4.Juli war es soweit. Im Rahmen einer feierlichen und offiziellen Begrüßung wurden die neuen Auszubildenden/Studentin bei der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH den Bereichsleitern vorgestellt. 

Neu im Team der Auszubildenden/Studentin bei den SWS sind:

  • Jessica Rühle-Krause, Duales Studium - BWL/Industrie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht ab dem 1.Oktober 2022

  • Sebastian Heinze, Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Instandsetzung ab dem 1.September 2022

  • Eddy Bergmann, Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik ab dem 22.August 2022

Damit setzen wir als SWS die jahrelange Tradition der Ausbildung eigener Fachkräfte fort. Im Jahr 1996 wurde erstmals eine Auszubildende in unseren Reihen begrüßt. Die Kollegin verstärkt noch heute mit ihrem Wissen unser Team. Seitdem haben wir als Stadtwerk den Anspruch, jedes Jahr mindestens einen neuen Auszubildenden in unseren Reihen zu begrüßen. Dabei ist uns eine professionelle Ausbildung sehr wichtig. Daher arbeiten wir seit vielen Jahren eng mit dem bze (Bildungszentrum für Energie) und der LWG (Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG.) zusammen. 

Als Neuerung auch für uns als Stadtwerk ist das Duale Studium von Frau Rühle-Krause in diesem Jahr zu nennen. 

 

„Die Perle putzt sich“ - die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH war dabei!

Damit die Stadt Spremberg auch immer eine „Perle der Lausitz“ bleibt, wurde wieder zu einer großen Frühjahrs-Reinigungsaktion aufgerufen.

Am Samstag, den 02.04.22 riefen wir zum „Anpacken“ auf. Unser „Baumpflanzterrain“ im Artur-Becker-Ring wurde von Laub und Gartenabfällen befreit und Wege gereinigt. Wir starteten um 10:00 Uhr und gegen 13:30 Uhr war unser „Perle-putzt-sich-Einsatz“ zu Ende.

 

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer für diese tolle Gemeinschaftsaktion!

Absenkung der EEG-Umlage auf Null

Durch den Beschluss der Bundesregierung zur Senkung der Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) auf Null konnte die starke Erhöhung der Beschaffungskosten etwas abgemildert werden. Die Absenkung der Umlage erfolgt zum 01.Juli 2022 und wird automatisch in der nächsten Jahresrechnung berücksichtigt. 

Eine automatische Anpassung Ihrer monatlichen Abschläge erfolgt nicht durch uns.

Sehr gerne können Sie uns Ihren Zählerstand auch rückwirkend melden. 

 

Ihre Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH


Wärmewende in der Lausitz

Die Durchführung der Transformationsstudie kann beginnen. 

Ein Konsortium aus der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH, den Versorgungsbetrieben Hoyerswerda (VBH) und der Stadtwerke Weißwasser möchte untersuchen, wie die Wärmeversorgung in der Region für etwa 85.000 Menschen bis 2050 auf klimaneutralen Energieerzeugungsanlagen und Speichermöglichkeiten umgestellt werden kann. Effiziente, klimafreundliche und bezahlbare Lösungen sind der Maßstab, an dem sich neue Technologien und Systeme messen lassen müssen, so sind sich alle Beteiligten einig. Langfristig könnte die Wärme beispielsweise mittels Biomassenutzung, Power-to-Heat- oder Power-to-Gas-Lösungen sowie Wärmepumpen im größeren Maßstab dekarbonisiert werden. Die drei Unternehmen, welche bereits in 2020 die Interessengemeinschaft Wärmeversorgung Lausitz gründeten, planen daher die Durchführung einer Transformationsstudie. Die Sicherstellung der Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung für Menschen, Städte und kommunale Unternehmen haben oberste Priorität. Mit einer gemeinsamen Energiestrategie für unsere Region haben wir sogar die Möglichkeit, Vorbild für andere Regionen mit ähnlicher Thematik zu sein.
Nach der Antragstellung zur Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhielten die Versorgungsunternehmen im Sommer 2021 den Förderbescheid. Die Gesamtkosten des Projektes betragen 750.000 €, davon werden 521.089 € gefördert. In der darauffolgenden europaweiten Ausschreibung beteiligten sich in Deutschland ansässige Unternehmen aus dem Bereich der Beratung und Forschung im Energiesektor. Am 04.April 2022 wurde der Gewinner der Ausschreibung im Spitzenheizwerk der VBH bekanntgegeben. Den Zuschlag erhält das Fraunhofer IEG (Institution for Energy Infrastructures and Geothermal Systems) aus Cottbus.
„Wir freuen uns sehr, dass das Fraunhofer Institut die wissenschaftliche Begleitung übernimmt. Das Projekt startet noch im April 2022, die perspektivische Fertigstellung der zukunftsweisenden Lösungen ist bis Sommer 2023 angedacht“, so Wolf-Thomas Hendrich (Geschäftsführer der VBH). Über die Studie soll im Ergebnis beantwortet werden, welche Technologien und Standorte -ob zentral oder dezentral- geeignet sind und wann diese zu welchem Preis verfügbar sind.

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Neue Ladesäulen für Spremberg

Alles neu macht der März! Getreu dem Motto tauschte die Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH ihre öffentlichen E-Ladesäulen am Puschkinplatz, in der Wiesengasse und am toom-Baumarkt aus. Die neuen Ladesäulen aus dem Hause Walther-Werke sind eigens konzipiert für den öffentlichen Bereich. Die robuste Edelstahlsäule hat eine Erweiterung hinsichtlich der Eichrechtkonformität erfahren. Das große Touch-Display dient zur Benutzerführung und Informationsanzeige. Die neuen Ladesäulen verfügen über jeweils 2 Ladepunkte á 22 kW Ladesteckdose Typ 2. Seitlich angebracht befinden sich die RFID-Leser für die SWS-Ladekarten in Kooperation mit dem m8mit-Partnerverbund. Ein Ad-hoc-Laden mit dem SWS Gasttarif Perlestrom e:mobil ist jederzeit möglich und kann über die Mobilfunkrechnung, PayPal, Lastschrift, Kreditkarte oder SMS-Ladefunktion abgerechnet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 03563 3907 777 oder schreiben Sie an vertrieb@swspremberg.de.